Hunderte Krypto-Wallets auf den sogenannten Ethereum Virtual Machine (EVM)-Netzwerken wurden in kurzer Zeit geleert. Das meldet On-Chain-Analyst ZachXBT, der die verdächtigen Transaktionen als Erster erfasste.
Es handelt sich um einen auffälligen Angriff, der nicht auf ein großes Ziel gerichtet war, sondern auf eine große Anzahl von Nutzern gleichzeitig. Besonders Menschen, die ihre Krypto selbst verwahren, beispielsweise über MetaMask, sollten jetzt besonders wachsam sein.
Die Beute pro Wallet blieb relativ begrenzt. Laut ZachXBT verlor kein einzelner Nutzer mehr als 1.700 Euro. Genau das macht diesen Angriff besonders. Durch das Stehlen kleiner Beträge bei vielen verschiedenen Wallets scheint der Täter unter dem Radar bleiben zu wollen. Die Aktivität wurde auf mehreren EVM-kompatiblen Netzwerken beobachtet, wodurch es sich um einen automatisierten und breit angelegten Ansatz handelt.
Vladimir S., Chief Security Officer bei Legalblock, vermutet, dass Phishing eine wichtige Rolle spielt. Möglicherweise wurden Opfer über eine gefälschte E-Mail kontaktiert, die wie offizielle Kommunikation von MetaMask aussah.
In solchen Nachrichten werden Nutzer oft dazu aufgefordert, schnell zu handeln, beispielsweise um ein „Problem“ mit ihrer Wallet zu lösen. Wer darauf eingeht, kann unbemerkt Genehmigungen für schädliche Transaktionen erteilen.
Das Cybersecurity-Unternehmen Hackless spricht von einem Angriff mit einem „weiten Netz“. Ihr Rat ist klar: Überprüfe, welche Smart Contracts Zugriff auf deine Wallet haben und widerrufe unnötige Genehmigungen. Außerdem bleibt es wichtig, Wallet-Aktivitäten regelmäßig zu kontrollieren, auch wenn du denkst, nichts Besonderes getan zu haben.
Auffällig ist, dass einige Forscher eine Verbindung zum früheren Hack bei Trust Wallet um Weihnachten herum sehen. Damals wurden Krypto im Wert von 6.000.000 Euro über eine manipulierte Browser-Erweiterung gestohlen. Auch dort spielte der Missbrauch von Vertrauen in bekannte Software eine große Rolle. Ob dieselbe Partei hinter beiden Vorfällen steckt, ist noch nicht bestätigt.
Dieser neue Angriff unterstreicht, dass die Selbstverwahrung von Krypto nicht ohne Risiko ist. Die Techniken werden raffinierter und die Beträge pro Opfer kleiner, wodurch Schäden manchmal erst spät bemerkt werden.
In der kommenden Zeit verfolgen Forscher weiterhin Transaktionen, um mehr Klarheit zu bekommen. Sei immer kritisch bei E-Mails, klicke nicht einfach auf Links und behandle jede unerwartete Meldung über deine Wallet mit Misstrauen.
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