Bitcoin ist über die Jahre hinweg von einem Dachkammerprojekt für Computernerds zu einem Makro-Asset herangewachsen. Aus diesem Grund ist es zunehmend wichtiger, Bitcoin in diesen Kontext zu setzen und Kurserwartungen auf globalen makroökonomischen Trends zu basieren. In diesem Rahmen steht uns wieder eine unglaublich wichtige Woche bevor, in der der Schwerpunkt auf Dienstag liegt.
Bevor wir die makroökonomische Agenda der kommenden Woche besprechen, ist es wichtig, zunächst einen Schritt zurückzutreten und auf diese Woche zu blicken. Diese stand im Zeichen des amerikanischen Arbeitsmarktes, über den es aktuell immer mehr Sorgen gab, unter anderem bei der Zentralbank (Federal Reserve).
In den vergangenen Monaten führte die amerikanische Zentralbank sogar drei Zinssenkungen durch, mit dem Hauptgrund der schwelenden Sorgen über die Abkühlung des Arbeitsmarktes. Letzte Woche sahen wir jedoch kleine Lichtblicke in den Berichten.
So sank die Arbeitslosigkeit auf 4,38 Prozent, während ein Wert von 4,5 Prozent erwartet wurde. Gleichzeitig ist das Beschäftigungswachstum mit 50.000 Stellen viel niedriger als zuvor, aber die amerikanische Wirtschaft benötigt jetzt aus zwei Gründen weniger: 1) die Bevölkerung wird älter, und 2) Immigration ist derzeit null oder sogar negativ.
Alles zusammen liefert dies vorerst ein Bild einer gesunden amerikanischen Wirtschaft. Das ist günstig für den Bitcoin-Kurs, weil eine gute Wirtschaft für Risikobereitschaft unter Anlegern sorgt. Man traut sich, Risiken einzugehen, und im Allgemeinen profitieren Assets wie Bitcoin davon.
Noch mehr positive Nachrichten über die amerikanische Wirtschaft sahen wir aus dem GDPNow-Modell der Atlanta Fed. Dieses sprang für das vierte Quartal von 2025 auf ein Wirtschaftswachstum von 5,4 Prozent hoch. Das weist auf eine sehr starke Wirtschaft hin und macht die Wahrscheinlichkeit des Eintretens einer Rezession sehr gering.
Dann ist es Zeit für die Wirtschaftsagenda der kommenden Woche. Darin erhalten wir am Dienstag den Verbraucherpreisindex (CPI) für den vergangenen Monat. Das ist wichtig, weil dieser einen wichtigen Input für die Zinspolitik der amerikanischen Zentralbank bildet.
Sinkt die Inflation weiter? Dann gibt das der Zentralbank theoretisch zusätzlichen Spielraum, die Zinsen zu senken, sollte das nötig sein. Im Moment scheint das nicht der Fall zu sein, weil die Wirtschaft sehr stark aussieht, während noch immer Zweifel über den Arbeitsmarkt bestehen.
Dadurch scheint der Fokus derzeit auf Zinssenkungen zu liegen, und sollte die Inflation nächste Woche niedriger ausfallen, dann wird dieser Fokus noch stärker werden. Vorerst erwartet der Markt jedenfalls, dass die Inflation im kommenden Jahr kein Problem darstellen wird, siehe Grafik im untenstehenden Tweet.
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