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Der Cardano-Kurs steckt fest, weil Anleger Gewinne mitnehmen

Die Kryptowährung Cardano (ADA) versucht seit Wochen zu steigen. Doch zur großen Frustration der Anleger scheint das bisher nicht zu gelingen.

Das ist kein Zufall, wie neue Daten zeigen. Sobald der Kurs auch nur ein wenig anzieht, verkaufen Anleger massenhaft ihre Coins, um Gewinne mitzunehmen. Dieser ständige Verkaufsdruck verhindert einen echten Anstieg.

Anleger nehmen schnell Gewinne mit

Ein Blick in die Blockchain, das digitale Hauptbuch der Kryptowährung, zeigt ein klares Muster. Immer wenn der Cardano‑Kurs im vergangenen Monat nach oben ausschlug, folgte unmittelbar eine Verkaufswelle. Viele Anleger nutzen diese kurzen Spitzen also gezielt, um schnell Gewinne mitzunehmen.

So stieg die Zahl der Verkäufe Mitte Januar um fast 100 Prozent, als der Kurs um 10 Prozent anzog. Ein ähnlicher Anstieg Ende Dezember führte zu 80 Prozent mehr Transaktionen. Selbst ohne große Kursbewegungen hat die Zahl der Verkäufe seit dem 24. Januar bereits um 11 Prozent zugenommen. Das erklärt den anhaltenden Druck auf den Preis.

Die großen Akteure stoßen ebenfalls Coins ab

Es sind nicht nur Kleinanleger, die Gewinne realisieren. Auch die „Wale“ – die größten Marktteilnehmer – verringern ihre Bestände. Dabei handelt es sich um Adressen, die Millionen von ADA halten und durch ihre Bewegungen den Kurs stark beeinflussen können. Seit dem 21. Januar haben diese großen Akteure zusammen rund 30 Millionen ADA verkauft.

Die Gruppe mit 10 bis 100 Millionen ADA hat etwa 20 Millionen davon abgestoßen. Eine weitere Gruppe, die 1 bis 10 Millionen ADA hält, hat zusätzlich rund 10 Millionen Coins verkauft. Da diese Schwergewichte eher verkaufen als kaufen, fehlt schlicht die nötige Kaufkraft, um den Preis über wichtige Widerstände zu heben.

Der Kurs steckt fest – diese Marken sind entscheidend

Der Cardano‑Kurs bewegt sich derzeit zwischen klaren Grenzen. Die Marke von 0,37 US‑Dollar ist der erste Widerstand, der überwunden werden muss. Erst wenn der Kurs darüber schließt, entsteht etwas mehr Spielraum nach oben. Um den negativen Trend wirklich zu durchbrechen, wäre jedoch ein Anstieg über 0,39 US‑Dollar notwendig.

Auf der Unterseite ist 0,34 US‑Dollar eine entscheidende Unterstützung. Fällt der Kurs darunter, könnte ein schnellerer Rückgang folgen. Auch Daten vom Derivatemarkt, auf dem auf zukünftige Preise spekuliert wird, zeigen geringe Erwartungen. Deutlich mehr Händler setzen auf fallende als auf steigende Kurse – was zusätzlichen Druck erzeugt.

Damit bleibt der Cardano‑Kurs vorerst in einer festen Spanne gefangen – ohne klare Anzeichen für eine nachhaltige Trendwende.

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