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Trumps neuer Bitcoin-freundlicher Fed-Chef in aktuellen Epstein-Akten genannt

Kevin Warsh, den US-Präsident Donald Trump neu für den Vorsitz der Notenbank vorgeschlagen hat, taucht in den neuesten Jeffrey-Epstein-Dokumenten auf, die das US-Justizministerium diese Woche veröffentlicht hat.

Diese Information wurde nur einen Tag bekannt, nachdem Trump Warsh als Nachfolger von Jerome Powell als Chef der Notenbank für Mai vorgeschlagen hat. Das sorgt für politische Kritik und bringt bekannte Namen aus dem Epstein-Fall erneut in die Aufmerksamkeit.

Warsh taucht in Epstein-E-Mail auf – kein Vorwurf eines Fehlverhaltens

Laut mehreren Berichten steht Warshs Name in einer einzigen E-Mail von einer PR-Firma an Epstein, in der 43 Personen zu einer Weihnachtsfeier eingeladen wurden. In der E-Mail stehen auch andere bekannte Namen aus Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

Es gibt keine Hinweise in den Unterlagen, dass Warsh Epstein getroffen hat, an der Feier teilnahm oder eine Straftat begangen hat. Die Berichte betonen, dass ein Name in den Dokumenten nicht automatisch eine Schuld bedeutet.

Bis zum 31. Januar hat Warsh noch nicht öffentlich zu diesen Berichten Stellung genommen.

Das haben die neuesten Epstein-Akten noch enthüllt

Das Justizministerium hat mehr als 3 Millionen Seiten an Dokumenten, dazu tausende Videos und Fotos veröffentlicht. Die Behörde bezeichnet dies als letzte vorgeschriebene Veröffentlichung.

Die Unterlagen zeigen unter anderem E-Mails und Aufzeichnungen mit Namen wie Elon Musk, Bill Gates, Melania Trump und Handelsminister Howard Lutnick. Meistens handelt es sich um Einladungen zu Feiern oder E-Mail-Kontakt, aber nicht um Beweise für kriminelle Taten.

Überlebende des Missbrauchs durch Epstein kritisierten die Veröffentlichung. Sie sagen, die Namen der Betroffenen seien offen lesbar, während die mutmaßlichen Täter oft durch Schwärzungen geschützt werden.

Darum ist Warshs Nominierung so wichtig

Warsh ist ein ehemaliger Gouverneur der US-Notenbank und war von 2006 bis 2011 im Amt. Er gilt als streng bei der Bekämpfung von Inflation und hat die Geldpolitik der Notenbank nach der Pandemie kritisiert.

Im Gegensatz zu Jerome Powell fordert Warsh, dass die US-Notenbank weniger Aufgaben hat, eine kleinere Bilanz führt und striktere Geldpolitik betreibt. Er lehnt auch ab, dass sich die Notenbank mit Klima- oder Sozialthemen beschäftigt.

Warsh ist nicht gegen Krypto, aber er sieht Kryptowährungen kritisch als Zahlungsmittel.

Er sagt, Bitcoin könne als Wertspeicher eine Rolle spielen. Aber er warnt, dass die starke Schwankung vom Kurs die Nutzung zum Bezahlen schwierig macht. Warsh hat zudem in Krypto-Firmen investiert und will klarere Regeln für Stablecoins.

Er bevorzugt eine begrenzte, digitale Zentralbankwährung, die nur Banken nutzen, und lehnt ein digitales Zentralbankgeld für Privatkunden ab.

Der Zeitpunkt ist besonders sensibel.

Bereits jetzt ist der Markt nervös, weil das Wirtschaftswachstum schwächer wird, Zinssenkungen unsicher sind und die Notenbank politisch unter Druck steht. Warshs Nominierung deutet auf einen möglichen Kurswechsel hin. Dass sein Name nun in den Epstein-Dokumenten zu finden ist, auch ohne Vorwürfe, bringt noch mehr Unsicherheit.

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