Strategy ist ein Unternehmen für Unternehmenssoftware, das sich zu einem Bitcoin-Schwergewicht entwickelt hat. Am Sonntag zeigte es an, dass es noch mehr in den wichtigsten Coin investieren möchte.
Dieser Schritt kommt, während der Bitcoin-Bestand des Unternehmens im Wert von etwa 55 Mrd. USD knapp über dem durchschnittlichen Einkaufspreis liegt.
In einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X hat Vorstandschef Michael Saylor eine Grafik geteilt, die die Unterschrift „Mehr Orange“ trägt. In den vergangenen Monaten benutzte der Milliardär ähnliche Ausdrücke, um bevorstehende BTC-Käufe anzudeuten.
Bemerkenswert ist, dass das Unternehmen vor Kurzem einen Meilenstein von 2.000 Tagen seit der Einführung seines „Bitcoin-Standards“ gefeiert hat.
Gleichzeitig steht eine mögliche neue Investition bevor, während die Bilanz von Strategy gerade auf eine schwere Probe gestellt wird.
Strategy besitzt aktuell 712.647 BTC, eingekauft zu einem durchschnittlichen Preis von 76.037 USD pro Coin. Da BTC am Sonntag ungefähr bei 78.000 USD lag – nach einem starken Rückgang von den Höchstständen im letzten Herbst – belaufen sich die nicht realisierten Gewinne des Unternehmens auf weniger als drei Prozent.
Um weitere Käufe zu finanzieren, hat Strategy die Dividende auf seine Series A Perpetual Stretch Preferred Stock (STRC) um 25 Basispunkte erhöht. Damit steigt die Rendite für Februar 2026 auf 11,25 Prozent.
Die 11,25-Prozent-Auszahlung ist ein großer Aufschlag im Vergleich zu normalen Unternehmensanleihen. Das zeigt sowohl den hohen Kapitalbedarf des Unternehmens als auch die Schwankungen seines Bitcoin-Geschäftsmodells.
Wichtig ist: STRC ist ein Wertpapier mit variablem Zinssatz und gehört zu einer „Festzins“-Serie, zu der auch Produkte wie Strike, Stride und Strife zählen. STRC ist zur wichtigsten Methode geworden, mit der das Unternehmen Geld aufnimmt.
Daten zeigen, dass der Verkauf von STRC allein den Kauf von mehr als 27.000 BTC finanziert hat, seit das Produkt im November gestartet wurde.
Allerdings warnen manche, dass die hohen Dividendenzahlungen die Liquidität des Unternehmens stark belasten könnten. Dieses Risiko ist besonders groß, falls der BTC-Kurs längere Zeit stagniert oder unter die 76.000-USD-Marke fällt.
Im Moment zeigt sich Strategy trotzdem unbeeindruckt. Das Unternehmen hat weiterhin Milliarden an Finanzierungspotenzial aus dem eigenen Angebot zur Verfügung. Das jüngste Signal von Saylor deutet an, dass für Strategy bei Marktschwankungen nur eines gilt: nachkaufen.
Der Beitrag Strategy kauft weiter Bitcoin – trotz jüngster Kursprobleme erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.


