Blockchain wird für humanitäre Innovation eingesetzt, da das Spanische Rote Kreuz RedChain einführt, eine dezentrale Ledger-Technologie, die Datenschutz priorisiert in derBlockchain wird für humanitäre Innovation eingesetzt, da das Spanische Rote Kreuz RedChain einführt, eine dezentrale Ledger-Technologie, die Datenschutz priorisiert in der

Blockchain-Hilfe: Spanisches Rotes Kreuz startet datenschutzorientierte „RedChain"-Plattform

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Blockchain wird für humanitäre Innovation eingesetzt, da das Spanische Rote Kreuz RedChain einführt, eine verteilte Ledger-Technologie (Distributed-Ledger-Technologie), die bei der Modernisierung der Hilfsverteilung Privatsphäre priorisiert und gleichzeitig die Daten und Autonomie der Empfänger schützt.

RedChain: Eine neue humanitäre Infrastruktur

Das Spanische Rote Kreuz hat RedChain eingeführt, das auf der Blockchain-Technologie basiert. Diese Technologie ist darauf ausgelegt, die Effizienz, Transparenz und Privatsphäre humanitärer Operationen zu verbessern.

Quelle: Cruz Roja

Traditionell basierte die Hilfsverteilung auf zentralisierten Datenbanken sowie papier- oder digitalbasierten Daten, die anfällig für die Offenlegung personenbezogener Daten sind. RedChain wurde entwickelt, um eine dezentrale, datenschutzfreundliche Identitätslösung unter Verwendung fortschrittlicher kryptografischer Techniken bereitzustellen.

Im Kern nutzt RedChain:

  • Zero-Knowledge-Beweise für Benutzerattribute, ohne sensible Informationen preiszugeben.
  • Dezentrale Identifikatoren (DIDs), um Einzelpersonen die Kontrolle darüber zu ermöglichen, wie ihre Daten offengelegt werden.
  • Die Verwendung selektiver Offenlegungssysteme, die Hilfsorganisationen nur Zugang zu den Informationen gewähren, die für bestimmte Hilfsaktivitäten erforderlich sind.

Beispielsweise kann der Benutzer, anstatt Identitätsinformationen zu teilen, nachweisen, dass er die Teilnahmekriterien erfüllt, wie z. B. ein armer Haushalt oder eine vertriebene Person zu sein, ohne Identität, Adresse und andere sensible Informationen preiszugeben. Dies hilft, die Wahrscheinlichkeit von Datenlecks und Missbrauch zu minimieren.

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Pilotphase und Implementierung

RedChain befindet sich im Prozess der Einführung als Teil verschiedener Pilotprogramme, die derzeit alle in Spanien durchgeführt werden, wo das Spanische Rote Kreuz die Technologie für Ressourcenzuteilung, Identitätsüberprüfung und Hilfsberichterstattung nutzt.

Während die anfängliche Anwendung der Technologie für lokale Gemeinschaften gedacht ist, wird erwartet, dass die Technologie auch für internationale Hilfe eingesetzt werden kann, in Zusammenarbeit mit anderen Zweigen der Rotkreuz-/Rothalbmond-Bewegung.

Wichtige operative Ziele umfassen:

  • Beseitigung administrativer Reibungen in Hilfsprogrammen und Eliminierung doppelter Aufzeichnungen.
  • Aufbau von Vertrauen bei Empfängern durch Stärkung der Einzelpersonen mit ihren Daten.
  • Verbesserung der Überprüfbarkeit und Rechenschaftspflicht von Mitteln und Ressourcen.
  • Organisationsübergreifende Interoperabilität ohne zentrale Datensilos.

Warum Privatsphäre bei der Hilfsverteilung wichtig ist

Humanitäre Situationen, die Katastrophenhilfe, Flüchtlingsunterstützung und Armutsbekämpfung umfassen können, erfordern häufig die Erfassung äußerst sensibler persönlicher Informationen. In traditionellen Systemen sind solche Informationen anfällig für:

  • Verstöße und Lecks
  • Unbefugte Weitergabe
  • Politische oder wirtschaftliche Ausbeutung

Daher ist RedChain konstruktionsbedingt in der Lage, diese Risiken durch den Einsatz kryptografischer Datenschutz-Tools zu mindern.

Zero-Knowledge-Beweis, der Teil der Blockchain-Technologie ist, ermöglicht es, zu beweisen, dass man bestimmte Eigenschaften hat, wie Alter und Berechtigung, ohne seine Identität preiszugeben, und somit strenge Datenschutzbestimmungen wie die GDPR zu erfüllen. Dies steht auch im Einklang mit internationalen Menschenrechtsvorschriften zur Nutzung personenbezogener Daten.

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