Het bericht Mann, der Immobiliencrash vorhersagte, warnt vor Todesspirale verscheen eerst op Crypto Insiders.Het bericht Mann, der Immobiliencrash vorhersagte, warnt vor Todesspirale verscheen eerst op Crypto Insiders.

Mann, der Immobiliencrash vorhersagte, warnt vor Todesspirale

3 Min. Lesezeit

Michael Burry, der Anleger, der durch den Film „The Big Short“ bekannt wurde, warnt vor einem neuen Risiko auf dem Kryptomarkt und den breiteren Finanzmärkten.

Seiner Meinung nach kann eine gefährliche Wechselwirkung zwischen Kryptowährungen und Gold- und Silberprodukten zu einer sogenannten Todesspirale führen: ein Teufelskreis, der die Kurse erheblich abstürzen lässt.

Kurz zusammengefasst

  • Michael Burry warnt vor einem neuen Risiko: Spekulation mit Edelmetallen auf Kryptobörsen kann einen Dominoeffekt von Zwangsverkäufen verursachen.
  • Er verweist auf einen aktuellen Vorfall als Beweis: Der Zwangsverkauf von digitalem Silber war auf einer Kryptobörse kurzzeitig größer als der von Bitcoin (BTC).
  • Laut Burry kann dieser Dominoeffekt auch Unternehmen treffen, die Bitcoin besitzen, und sogar auf den Markt für physisches Gold und Silber übergreifen.

Was ist Burrys Todesspirale?

Burry, bekannt für die Vorhersage des Crashs von 2008, warnt vor dem, was er eine collateral death spiral nennt.

Dieser Mechanismus entsteht, wenn Anleger mit viel geliehenem Geld sowohl auf Kryptomünzen als auch auf digitale Kontrakte für Edelmetalle wie Gold und Silber auf denselben Kryptobörsen spekulieren.

Wenn die Kryptokurse fallen, müssen diese Händler ihre Positionen verkaufen, um ihre Schulden zu decken. Dies erzeugt Verkaufsdruck sowohl auf Bitcoin als auch auf die Edelmetalle.

Burry befürchtet, dass dadurch ein schwarzes Loch ohne Käufer entstehen kann, was sogar den Handel mit physischem Gold und Silber stören kann.

Zwangsverkauf von Silber übertrifft Bitcoin

Burry untermauert seine Theorie mit einem aktuellen Ereignis auf der Handelsplattform Hyperliquid.

Dort übertraf der Zwangsverkauf von digitalen Silberkontrakten kurzzeitig den von Bitcoin und Ethereum (ETH). Dies war eine der größten Liquidationen auf dem Kryptomarkt in kurzer Zeit.

Diese Verkaufswelle entstand durch eine Kombination von Faktoren: einen starken Rückgang der Metallpreise, extrem hohe Hebelpositionen und dünne Liquidität.

Anschließend erwies sich Silber sogar als volatiler als Bitcoin und machte einen enormen Kurseinbruch. Das schürte die Liquidationen weiter an.

Burry schätzt, dass dadurch Ende letzten Monats digitale Kontrakte für Edelmetalle im Wert von bis zu einer Milliarde Dollar zwangsverkauft wurden.

Bitcoin unter Beschuss: rein spekulativ

Unterdessen stellt Burry fest, dass Bitcoin sich nicht als sicherer Hafen gegen Inflation bewährt hat, im Gegensatz zu Gold.

Bitcoin reagiert seiner Meinung nach kaum auf einen schwächeren Dollar oder geopolitische Unruhen, während die Gold- und Silberpreise dies sehr wohl tun.

Die Einführung der amerikanischen Bitcoin-ETFs hat laut Burry den spekulativen Charakter der Coin nur noch verstärkt. Die Korrelation zwischen Bitcoin und dem Aktienindex S&P 500 ist dadurch kürzlich gestiegen.

Risiken, aber auch Chancen

Die Gefahr besteht nicht nur für einzelne Händler. Burry weist darauf hin, dass fast zweihundert börsennotierte Unternehmen Bitcoin in ihrer Bilanz haben.

Er warnt, dass Strategy bei einem Kursrückgang von weiteren zehn Prozent Milliarden in die roten Zahlen gerät.

Unternehmen müssen den aktuellen Wert ihres Bitcoinbesitzes in den Quartalszahlen ausweisen. Wenn der Kurs weiter fällt, werden Risikomanager zum Verkauf raten, prognostiziert Burry.

Trotz Burrys scharfer Warnungen glauben die meisten Analysten nicht, dass ein Krypto-Crash das gesamte Finanzsystem mit sich reißen wird. Dafür ist der Gesamtumfang des Kryptomarktes noch zu klein.

Zudem haben frühere große Zusammenbrüche wie die von Terra und der Kryptobörse FTX auch nicht zu einer Ansteckung der traditionellen Finanzmärkte geführt.

Befürworter von Krypto sehen gerade Chancen. Sie verweisen auf klarere Regulierung und die aktuellen, niedrigeren Kurse als möglichen Treibstoff für eine Erholung des Marktes.

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