Laut dem CryptoQuant-Diagramm verstärkt die jüngste Preisentwicklung die engere Verbindung zwischen Bitcoin und den wichtigsten US-Aktienindizes in einem Moment, in dem die globale MakroökonomieLaut dem CryptoQuant-Diagramm verstärkt die jüngste Preisentwicklung die engere Verbindung zwischen Bitcoin und den wichtigsten US-Aktienindizes in einem Moment, in dem die globale Makroökonomie

So bringt Japans Konjunkturwende US-Aktien und Bitcoin unter Druck

2026/02/09 03:58
2 Min. Lesezeit

Laut dem CryptoQuant-Chart verstärkt die jüngste Preisbewegung die sich verschärfende Verbindung zwischen Bitcoin und den wichtigsten US-Aktienindizes zu einem Zeitpunkt, an dem globale Makrokräfte weniger unterstützend für Risikoanlagen werden.

Was das Chart zeigt

Der Tracker vergleicht den Bitcoin-Preis und die kurzfristigen Renditen mit denen des S&P 500, Nasdaq Composite und Russell 2000.

In der vergangenen Woche verzeichneten alle drei US-Indizes negative Renditen, und Bitcoin folgte der gleichen Richtung mit tieferer Abwärtsvolatilität. Die Häufung negativer Tages- und 7-Tage-Renditebalken hebt einen Zeitraum hervor, in dem sich Korrelationen verschärfen, anstatt aufzubrechen.

Dies ist wichtig, weil Bitcoin sich während des jüngsten Markt-Rückgangs nicht abgekoppelt hat. Stattdessen hat es die Bewegung verstärkt, ein typisches Muster während risikoaverser Phasen.

Warum Japan hier wichtig ist

Sanae Takaichis Wahlsieg hat die Erwartungen an aggressive fiskalische Anreize in Japan beschleunigt, zusammen mit einer Yen-Schwäche. Diese Politikmischung gestaltet bereits die globalen Kapitalflüsse um:

  • Kapitalallokation: Die höhere relative Attraktivität japanischer Staatsanleihen (JGBs) zieht Kapital von US-Aktienengagements ab.
  • US-Indizes: Während das Kapital rotiert, haben Nasdaq, S&P 500 und Russell 2000 in der vergangenen Woche alle Abwärtsbewegungen eingepreist.
  • Dollar-Dynamik: Ein stärkerer Dollar verschärft die Finanzbedingungen, historisch ein Gegenwind für sowohl Aktien als auch Krypto.

Auswirkungen auf Bitcoin

Da Bitcoin in diesem Umfeld positiv mit US-Risikoanlagen korreliert bleibt, überträgt sich der Druck auf Aktien in Druck auf BTC. Das Chart weist explizit auf eine höhere Wahrscheinlichkeit einer anhaltenden Korrektur bei Benchmarks hin, was die Wahrscheinlichkeit eines zusätzlichen kurzfristigen Abwärtspotenzials für Bitcoin erhöht, anstatt einer sofortigen Stabilisierung.

Fazit

Die Daten deuten nicht auf einen Bitcoin-spezifischen Zusammenbruch hin. Stattdessen zeigen sie einen makrogetriebenen Spillover-Effekt: Japans Konjunkturmaßnahmen stärken die Inlandsmärkte, während sie indirekt auf US-Indizes lasten, und Bitcoin bewegt sich im Einklang mit dieser Anpassung. Solange die Aktienmärkte unter Druck bleiben, bleibt Bitcoins Pfad des geringsten Widerstands an die breitere Risikobereitschaft gebunden und nicht an krypto-native Katalysatoren.

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