Die Ökonomin Lyn Alden sagt, dass die US-Notenbank Federal Reserve in eine Ära der „schrittweisen Geldschöpfung" der Geldpolitik eintritt, die durch stetig erhöhte Liquidität gekennzeichnet ist. AldenDie Ökonomin Lyn Alden sagt, dass die US-Notenbank Federal Reserve in eine Ära der „schrittweisen Geldschöpfung" der Geldpolitik eintritt, die durch stetig erhöhte Liquidität gekennzeichnet ist. Alden

Lyn Alden sagt, die Fed tritt in die Ära der „schrittweisen Gelddruckerei" der Geldpolitik ein

2026/02/09 15:58
3 Min. Lesezeit
  • Lyn Alden sagt, dass die US-Notenbank Federal Reserve in eine Phase des schrittweisen Gelddruckens eintritt, die die Liquidität moderat ausweiten und die Vermögenspreise stützen wird.
  • Alden sagt, dass die Fed ihre Bilanz ungefähr im Einklang mit dem Wachstum der Bankaktiva und des BIP erweitern wird, anstatt durch dramatische Anreize.

Die Ökonomin Lyn Alden sagt, dass die US-Notenbank Federal Reserve eine „schrittweise Druck"-Ära der Geldpolitik einleitet, die durch stetig erhöhte Liquidität gekennzeichnet ist. Alden sagte, dass dieser Ansatz die Bilanz der Fed mit einer Rate wachsen lassen wird, die proportional zum Wachstum der Bankaktiva oder des nominalen Bruttoinlandsprodukts ist, je nachdem, welcher Wert höher ist. Viele Marktteilnehmer hatten angenommen, dass das Drucken in viel dramatischerer Weise erfolgen würde, aber bisher hat sich der Prozess auf gemessene, nicht aggressive Weise entfaltet. Aldens Kommentare kamen in ihrem Investmentstrategienewsletter vom 08.02. mit Fokus auf Geldpolitik. Sie sagte, dass das erwartete Bilanzwachstum „ungefähr an die gesamten Bankaktiva und die Wirtschaftsleistung gekoppelt" sein wird.

In dieser Hinsicht wird die Federal Reserve Liquidität in die Finanzmärkte einfließen lassen, ohne breite Anreize zu setzen. Dieser schrittweise Anstieg steht im Gegensatz zur traditionellen quantitativen Lockerung, die während früherer Krisen beobachtet wurde. Der Schritt der Fed dürfte den Vermögenspreisen milde Unterstützung geben. Alden fügte hinzu, dass in einem solchen Umfeld hochwertige und knappe Vermögenswerte profitieren könnten. Sie empfahl auch Vorsicht bei jenen Bereichen des Marktes, die überhitzt sind, und die Berücksichtigung unterbewerteter Sektoren.

Politischer Kontext und Marktsignale

Aldens Kommentare folgten, als US-Präsident Donald Trump Kevin Warsh für den Vorsitz der Fed nominierte, um die Fed zu leiten. Dies rückte die Geldpolitik ins Rampenlicht. Warsh wurde als restriktiv eingeschätzt, und dies schürte Unsicherheit über Zins- und Fiskalpolitik. Händler reduzieren ihre Erwartungen an Zinssenkungen bei einem Treffen des Federal Open Market Committee im März. Laut CME FedWatch-Daten erwarten jetzt weniger Händler eine Zinssenkung als frühere Prognosen.

Der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, hat widersprüchliche Hinweise für Inflations- und Beschäftigungsrisiken gegeben. Powells Amtszeit läuft im Mai 2025 aus – eine weitere Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen politischen Wege. Diese schrittweise Druckphase kann gut eine Antwort auf saisonale Liquiditätsbelastungen und wirtschaftliche Bedingungen sein. Das steht im Gegensatz zu einem explosiven Vermögenskauf, den die meisten mit quantitativer Lockerung in Verbindung bringen würden. Die politische Verschiebung verstärkt, wie Zentralbanken versuchen, moderate wirtschaftliche Unterstützung aufrechtzuerhalten. Liquiditätsinjektionen können Märkte wie Aktien, Rohstoffe und Kryptowährungen erreichen.

Auswirkungen auf Vermögensmärkte und Ausblick

Die schrittweise Freisetzung von Liquidität kann voraussichtlich die Kreditverfügbarkeit stabilisieren. Sie könnte auch Investitionen in kurzfristige hochwertige Vermögenswerte wie Gold und Aktien fördern. Kryptowährungen wie Bitcoin können indirekt von einer stabilen Liquiditätssituation profitieren. Diese Unterstützung könnte jedoch nicht so dramatisch sein wie die eines Konjunkturpakets.

Die Marktreaktionen hängen von laufenden Wirtschaftsveröffentlichungen und der Anlegerpsychologie ab. Ein schrittweises Druckumfeld würde Inflationsrisiken gegen Wirtschaftswachstumsziele ausbalancieren. Der Ansatz unterstreicht eine vorsichtige Verschiebung in der Fed-Politik inmitten gemischter makroökonomischer Signale.

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