Der Bitcoin (BTC)-Kurs ist in den letzten Wochen stark gefallen und hat dabei mehrere wichtige Unterstützungsniveaus unterschritten. Analysten nennen verschiedene mögliche Bodenpreise – doch in einem Punkt sind sie sich einig: Der Bitcoin dürfte weiter fallen.
Einer der Analysten mit einem vergleichsweise optimistischen Ausblick ist Ali Martinez. Seiner Einschätzung nach könnte Bitcoin bei 52.040 US-Dollar einen Boden finden. Das würde einem Rückgang von etwa 25 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs von rund 76.000 US-Dollar entsprechen.
Martinez stützt seine Prognose auf ein Kurskanal-Modell, innerhalb dessen sich der Bitcoin-Kurs bisher bewegt hat. Grundlage dafür ist der sogenannte MVRV-Indikator, der den aktuellen Preis von Bitcoin mit dem durchschnittlichen Kaufpreis der sich im Umlauf befindlichen Coins vergleicht.
Bisher markierte die untere Grenze dieses Kanals regelmäßig den Tiefpunkt des Marktes.
Der Analyst Ardi sieht für Bitcoin in diesem Jahr noch deutlich mehr Abwärtspotenzial. Er erwartet ein Tief bei 39.176 US-Dollar – an diesem Punkt befindet sich das Fibonacci-Level von 78,6 %.
Fibonacci-Niveaus werden in der technischen Analyse verwendet, um mögliche Unterstützungs- und Widerstandszonen zu identifizieren.
Laut Ardi fand der Bitcoin-Kurs bereits im Jahr 2022 an genau diesem Niveau seinen Boden. Die damaligen Kursbewegungen ähneln stark der aktuellen Entwicklung, was darauf hindeutet, dass sich die Geschichte wiederholen könnte.
Analyst Ted schreibt auf X (ehemals Twitter), dass Bitcoin theoretisch bis auf 34.500 US-Dollar fallen könnte. Diese Einschätzung basiert auf dem durchschnittlichen Kaufpreis langfristiger Halter. In der Vergangenheit habe Bitcoin seinen Tiefpunkt stets rund 15 % unter diesem Niveau erreicht.
Im pessimistischsten Szenario könnte Bitcoin laut Analyst Satori in diesem Jahr sogar auf 30.000 US-Dollar absinken. Er argumentiert, dass der Kurs einem Muster folgt: 365 Tage Rückgang, gefolgt von 1.065 Tagen Aufwärtsbewegung.
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