Ripple hat einen Coup gelandet. Der Blockchain-Pionier kooperiert ab sofort mit Aviva Investors, um traditionelle Investmentfonds auf dem XRP Ledger zu tokenisieren. Es ist Ripples erste strategische Partnerschaft mit einem europäischen Vermögensverwalter – und ein Meilenstein für die institutionelle Adoption des XRPL.
Aviva Investors ist die Vermögensverwaltungssparte von Aviva plc, dem größten Versicherungskonzern Großbritanniens. Das Unternehmen verwaltet über 246 Milliarden Pfund (etwa 290 Milliarden Euro) an Assets. Zu den Kunden gehören Pensionsfonds, institutionelle Anleger und vermögende Privatpersonen.
Dass ein Schwergewicht dieser Größenordnung auf Blockchain-Technologie setzt, ist ein starkes Signal an die gesamte Finanzbranche. Aviva Investors betritt damit Neuland, es ist der erste Schritt des Unternehmens in die Welt tokenisierter Finanzprodukte.
Fun Fact: Aviva ist über 325 Jahre alt und wurde 1696 gegründet, noch vor der Bank of England! Jetzt setzt der Traditions-Versicherer auf Blockchain-Technologie.
Ripple, Quelle: XIm Rahmen der Zusammenarbeit wird Ripple die technische Infrastruktur bereitstellen, damit Aviva Investors tokenisierte Fonds auf dem XRP Ledger ausgeben und verwalten kann. Die Tokenisierung wandelt traditionelle Finanzprodukte in digitale Token um, die auf der Blockchain gehandelt und abgewickelt werden können.
Die Vorteile liegen auf der Hand: schnellere Transaktionen, niedrigere Kosten und höhere Transparenz. Der XRP Ledger wickelt Transaktionen in 3-5 Sekunden ab und benötigt im Gegensatz zu Bitcoin oder Ethereum kein energieintensives Mining.
Ripple positioniert den XRPL gezielt als Infrastruktur für regulierte institutionelle Assets. Seit dem Start 2012 hat das Netzwerk über 4 Milliarden Transaktionen verarbeitet, unterstützt mehr als 7 Millionen Wallets und wird von 120 unabhängigen Validatoren betrieben.
Für Aviva Investors waren mehrere Faktoren ausschlaggebend: die Geschwindigkeit des Netzwerks, die niedrigen Transaktionskosten und die eingebauten Compliance-Tools. Der XRPL wurde von Anfang an für Finanzanwendungen entwickelt – nicht als Allzweck-Blockchain wie Ethereum.
Die Partnerschaft markiert einen wichtigen Meilenstein für Ripple. Es ist die erste Zusammenarbeit mit einem europäischen Vermögensverwalter zur Tokenisierung von Fonds in großem Maßstab. Damit erweitert Ripple seine institutionelle Reichweite über die USA und den Nahen Osten hinaus nach Europa.
Markus Infanger, Senior Vice President bei Ripple, betonte, dass die Blockchain-Technologie in der Branche über die experimentelle Phase hinaus sei. Er erwartet, dass tokenisierte Fonds in den kommenden zehn Jahren erhebliche Effizienzgewinne für den gesamten Investmentsektor bringen werden.
Die Partnerschaft reiht sich in Ripples wachsende Liste institutioneller Kooperationen ein, darunter BNY Mellon, Mastercard und American Express.
Real-World-Asset-Tokenisierung (RWA) gilt als einer der vielversprechendsten Anwendungsfälle für Blockchain-Technologie. Analysten der Boston Consulting Group prognostizieren, dass der Markt für tokenisierte Assets bis 2030 ein Volumen von 10 Billionen Dollar erreichen könnte.
Mit Aviva Investors gewinnt Ripple einen Partner, der echte Masse mitbringt. Hunderte Milliarden an verwalteten Assets könnten potenziell auf den XRPL wandern. Das würde die Netzwerkaktivität drastisch erhöhen und damit auch die Nachfrage nach XRP als Transaktionsgebühr.
Der Beitrag Ripple landet Mega-Deal: UK-Gigant bringt Fonds auf die Blockchain! erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.
